TV-Re­por­ta­ge über den Alt­stadt­ver­ein

Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald von der Me­di­en PRAXIS ha­ben un­ser Ver­eins­le­ben über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum be­glei­tet, um un­se­re viel­fäl­ti­gen Ak­ti­vi­tä­ten zu fil­men und dann der Samm­lung ih­rer TV-Re­por­ta­gen mit Fürth-Be­zug ein wei­te­res klei­nes Ju­wel hin­zu­zu­fü­gen!

Der ers­te Teil der Re­por­ta­ge ist be­reits im You­Tube-Ka­nal der Me­di­en PRAXIS zu fin­den:

Der zwei­te Teil ist noch im Wer­den und folgt spä­ter.

Wer glaubt noch an En­gel?

Altstadtengel Miriam Hofpeter (Foto: privat)

Lie­be Freun­de der Alt­stadt­weih­nacht,

beim Alt­stadt­weih­nachts­markt 2022 be­sucht ei­ne jun­ge Frau mit ei­nem Strah­len und ei­nem Lä­cheln den Markt.

Das könn­te doch ein En­gel sein!

Der En­gel hat­te ei­nen Na­men: Mi­ri­am Hof­pe­ter.

Seit die­ser Zeit ver­brei­tet sie als Alt­stadt­en­gel Freu­de und stimmt uns auf die Weih­nachts­zeit ein.

Sie ver­teilt mit Un­ter­stüt­zung ei­nes Wich­tels Sü­ßig­kei­ten an Jung und Alt und zau­bert den Be­su­chern ein Lä­cheln ins Ge­sicht.

Je­des Jahr aufs Neue freu­en wir uns, wenn un­ser Alt­stadt­en­gel un­se­ren Markt be­rei­chert.

Ord­nungs­hü­te­rin

Lie­be Freun­de der Alt­stadt­weih­nacht,

Die Nachtwächterin Josefine Brandt alias Claudia Lindenmeier (Foto: Tine Pospischil)

der Alt­stadt­ver­ein stellt Ih­nen vor:

Jo­se­fi­ne Brandt, Nacht­wäch­te­rin auf un­se­rem Weih­nachts­markt. Sie wird über un­se­ren Markt ge­hen, nach dem Rech­ten se­hen und da­für sor­gen, dass der Markt pünkt­lich um 20:00 Uhr schließt.

Im bür­ger­li­chen Le­ben heißt sie Clau­dia Lin­den­mei­er und ist in ver­schie­de­nen Eh­ren­äm­tern tä­tig.

Wir freu­en uns, dass sie auch die­ses Eh­ren­amt über­nimmt.

50 Jah­re Alt­stadt­ver­ein – Ein Grund mehr zum Fei­ern

Die Idee war 1974 ein­fach: Es braucht at­trak­ti­ve An­ge­bo­te, um die Alt­stadt wie­der als le­bens­wer­ten Ort er­schei­nen zu las­sen. Ei­ne For­de­rung, die heu­te eher Er­stau­nen her­vor­ruft, denn die Für­ther Alt­stadt er­freut sich un­strit­tig re­ger Be­liebt­heit – auch weit über die Stadt­gren­zen hin­aus. Sa­nier­te Alt­bau­ten, ei­ne le­ben­di­ge Knei­pen- und Re­stau­rant­sze­ne rund um die Gus­tav­stra­ße und dem Grü­nen Markt – und ein über wei­te Stre­cken ver­kehrs­be­ru­hig­ter Stadt­teil.

Das war aber nicht im­mer so: In den 1970er Jah­ren war die Gus­tav­stra­ße noch ei­ne viel be­fah­re­ne Bun­des­stra­ße und der Grü­ne Markt ei­ne wich­ti­ge Ver­kehrs­ach­se für den Durch­gangs­ver­kehr. Der ab­ge­ris­se­ne ehem. Gäns­berg klaff­te wie ei­ne of­fe­ne Wun­de am Rand des Stadt­vier­tels – und al­le be­fürch­te­ten ei­ne wei­te­re Ab­wärts­spi­ra­le der Alt­stadt bzw. auch de­ren wei­te­ren Ab­riss bis zum Rat­haus.

In die­ser an­ge­spann­ten Si­tua­ti­on grün­de­te sich die Bür­ger­ver­ei­ni­gung St. Mi­cha­el – kurz Alt­stadt­ver­ein – um sei­ne Stim­me für den Er­halt der Alt­stadt zu er­he­ben. Mit Ak­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen wie dem Graf­fl­markt zeig­te der Ver­ein ein­drucks­voll, wel­ches Po­ten­zi­al in die­sem Stadt­vier­tel schlum­mer­te – und wel­che städ­te­bau­li­chen Schät­ze es hier zu be­wah­ren galt.

Wei­ter­le­sen ...

Des ei­nen Last, des an­de­ren Lust – 50 Jah­re Für­ther Graf­fl­markt

Nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten und res­sour­cen­scho­nen­des Han­deln sind für vie­le Für­ther und Für­the­rin­nen so­zu­sa­gen ein al­ter Hut: Schon seit nun­mehr 50 Jah­ren gibt es – in der Re­gel 2x jähr­lich – den »Graf­fl­markt« in den Gas­sen und auf den Plät­zen der Alt­stadt! Der all­seits be­lieb­te Floh­markt ist nach wie vor in der Hand der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, pro­fes­sio­nel­le Händ­ler blei­ben au­ßen vor und die At­mo­sphä­re gut­nach­bar­lich freund­lich.

Vor einem knappen Jahrzehnt altmodisch, heute zeitlos schön: Graffel vom Grafflmarkt 2016
Vor ei­nem knap­pen Jahr­zehnt alt­mo­disch, heu­te zeit­los schön: Graf­fel vom Graf­fl­markt 2016

1975 vom Alt­stadt­ver­ein ins Le­ben ge­ru­fen und jah­re­lang auch von ihm or­ga­ni­siert, bie­tet der Markt nicht nur Ge­le­gen­heit zum Kau­fen und Ver­kau­fen von al­tem und neu­em Ge­raf­fel, Sam­mel­stü­cken und ab­ge­lieb­tem Haus­rat, er er­mög­licht auch viel­fäl­ti­ge Be­geg­nun­gen, Ver­net­zung und zwi­schen­mensch­li­chen Aus­tausch. Auf bei­den Sei­ten der am­bu­lant auf­ge­bau­ten Ta­pe­zier­ti­sche scheint vie­len die ent­spann­te Kom­mu­ni­ka­ti­on so­gar noch wich­ti­ger zu sein als der Wa­ren­um­schlag...

Wei­ter­le­sen ...