Stadtbild

„Ideenwettbewerb“ für die Nutzung des „Mariechens“

»Mariechen« von außen (Foto: Christofer Hornstein)

Der Upcycling-Laden UPSALA in der Waagstraße 3 in der Fürther Altstadt hat nach 4 Jahren leider sein Geschäft aufgegeben. Um zu verhindern, dass der exponierte Ladenbau in zentraler Lage nun z.B. an ein Versicherungs- oder Maklerbüro vermietet wird, hat der Altstadtverein Fürth den Ladenbau angemietet und das Innere des stark sanierungsbedürftigen Häuschens in vier Monaten von Grund auf denkmalgerecht saniert. Zum überwiegenden Teil wurde die Sanierung durch ein Mitglied des Altstadtvereins Fürth ausgeführt, das schon lange in das klassizistische Gebäude „verliebt“ ist und für die Sanierung des Hauses „am schönsten Platz von Fürth“ ehrenamtlich über 400 Arbeitsstunden und viel „Herzblut“ investiert hat. Während der Sanierung konnte es der Altstadtverein für seine alljährliche Altstadtweihnacht mitnutzen.

Vorschlag der AG Stadtbild zur Schaffung eines neuen Stadtplatzes hinter der freiwerdenden bisherigen Feuerwache

Oberbürgermeister Dr. Jung hat im Herbst 2018 die AG Stadtbild des Alt­stadt­ver­eins Fürth gebeten, einen Vorschlag zur Neugestaltung des Dr. Henry-Kissinger-Platzes und des Helmplatzes bzw. des Areals rund um die alte Feuerwache zu machen. Im Folgenden wird die Position der AG Stadtbild dargelegt und mit einem konstruktiven Ge­staltungs­vorschlag unter­mauert.

Helmplatz / Neuer Stadtplatz

Allgemein:

  • Das gesamte Areal hat beträcht­liches Poten­tial und erfordert bei der Neu­ge­staltung eine hohe Sensibilität.
  • Die Aufgabe der alten Feuer­wache bietet Mög­lich­keiten der Stadt­raum­ge­staltung weit über eine neue Nutzung des Gebäudes hinaus. Diese Mög­lich­keiten gilt es nun zu nutzen.

Altstadtverein im Frankenfernsehen

Auf dem Anwesen Gustavstraße 37 wurde 2017 das Rückgebäude abgerissen. Zwischen der Mauer dieser Hinterhofbebauung befand sich eine Fülle von verschiedenen Materialien. Im Verlauf des Abtragens tauchten Zinngussformen, hölzerne Tabakpfeifen, Scherben etc. auf. Im März 2017 begutachteten Thomas Werner und Andreas Hemmerlein von der AG Archäologie zusammen mit der Stadt Fürth die Fundstelle. Vorort zeigte sich, dass bereits rund zwei Drittel der Verfüllung entsorgt worden waren. Das noch verbliebene Material wurde der schließlich der AG Archäologie übergeben und gesichtet. Aus den rund 1,4 Tonnen Schutt konnten zahlreiche historische Fundstücke gerettet werden. Dieser historische „Müll“ kann in einem Beitrag des Frankenfernsehens eingesehen werden.