Altstadtverein St. Michael Fürth
Altstadtbläddla
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Ausgabe 37 |
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Burgfarrnbach Der Ort Burgfarrnbach liegt im Fürther Westen an der Grenze zum Landkreis Fürth. Der Ortskern ist heute noch sehr bäuerlich geprägt. In den letzten Jahren wurden im Ortskern sehr viele Häuser renoviert und neu gebaut. Die Würzburger Straße, die alte B8, wurde durch dem Bau der Südumgehung vom Durchgangsverkehr sehr entlastet. In Burgfarrnbach haben sich heute viele Firmen und Handwerksbetriebe sowie der neue Fürther Schlachthof, angesiedelt. Im Zuge der frühkarolingischen Besiedlung am Unterlauf der Farrnbach entstand an strategisch wichtiger Stelle der Ort. Burgfarnbach hat eine alte Geschichte. Die erste urkundlichen Erwähnungen Fürths und Nürnberg finden sich in den Jahren 907 (oder 1007) bzw. 1050, Burgfarrnbach wurde bereits 903 erstmals urkundlich erwähnt. Kirche Die St. Johanniskirche ist eine der ältesten Kirchen in der Gegend; ursprünglich Filiale der ehemaligen Martinskirche in Fürth. Die 1287 erstmals erwähnte Kapelle war von der Pfarrei in Fürth abhängig. Am 29. Mai 1349 trennte der Bamberger Bischof Friedrich I. Graf von Hohenlohe auf Veranlassung des Ritters Rapoto von Külsheim mit Gemahlin sowie der Bewohner von Oberfarrnbach, Unterfarrnbach, Bernbach, Hiltmannsdorf, Ober- und Unterfürberg und Atzenhof diese Ortschaften von ihrer Mutterkirche des heiligen Martin zu Fürth ab und teilt sie der neu errichteten Pfarrei St. Johannis in Burgfarrnbach zu. Rapoto von Külsheim gilt als Gründer der Pfarrei. Ein Ablaßbrief von 1380 deutet auf Bauarbeiten hin, so dass die Umfassungsmauern etwa aus dieser Zeit stammen. Im Jahre 1449 und während des Markgrafenkrieges (1474 bis 1479) wurde die Kirche laut Pfarrchronik verwüstet bzw. abgebrannt. Unmittelbar anschließend wurde die bestehende Kirche errichtet, nach Ausweis zweier unterschiedlicher Gruppen von Steinmetzzeichen an Langhaus und Turm jedoch in zwei Bauabschnitten. Im Jahre 1474 erlangte die Reichsstadt Nürnberg einen Teil der Kirchenhoheit. Am 26. November 1474 ein Ablaßbrief durch vier Kardinäle. Im Jahre 1499 machte Haus Kupfer aus Seukendorf eine Stiftung zum Bau einer Kirche, sie dürfte sich auf den prächtigen, reich gegliederten Oberteil des Turmes mit Scharwachttürmchen an den Ecken beziehen, der vermutlich von den Nürnberger Stadtbaumeister Hans Behaim des Älteren stammt. Im Turm sind fünf Glocken, die älteste ist aus dem Jahre 1450 und die jüngste von 1954. Die südliche Portalvorhalle mit Ölberg, nach Vorbild des Ölbergs in Büchenbach/Erlangen, stellte 1518 Hans Behaim der Jüngere fertig. Im Jahre 1528 führte die Reichstadt Nürnberg die Reformation in Burgfarrnbach durch. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche verwüstet, die folgende Wiederinstandsetzung betraf hauptsächlich die Westgiebelseite. Zwischen 1688 und 1738 ist die Barockisierung des Innenraumes anzusetzen. Bei der Kirche wurden mehrmals umfassendere Instandsetzungen durchgeführt. Im Jahre 1927 wurden die Fresken im Chor freigelegt, die stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der Altar stammt aus dem Jahre 1711. Die Kanzel ist aus dem 18. Jahrhundert, der Taufstein ist aus der Zeit um 1730 , die Orgel ist aus dem Jahre 1740 und wurde 1927 erweitert. Die Totenschilder sind aus der Zeit um 1600 und erinnern an die Familie von Wolfsthal und an die Kresser aus dem Jahre 1704. Die Kirche enthält bedeutende Grabdenkmäler, darunter ist auch das von Rapoto von Külsheim. Südlich in der Portalvorhalle befinden sich fünf Grabdenkmäler, die Angehörigen der Familie Wolf von Wolfsthal gewidmet sind. Die Grabdenkmäler stammen aus der Zeit zwischen 1538 und 1592. Im Jahre 1826 wurde der Friedhof um Kirche aufgegeben, nachdem der neue Friedhof angelegt wurde. Um die Kirche ist heute noch die spätmittelalterliche Quadermauer zusehen.
Bild 1: Farrnbachbrücke (Abbruch 1992) in der Regelbacher Straße. Foto: Wolkenstörfer. Deutsches Haus Der palastartige Barockbau, der die Kreuzung Lehen-/Würzburger Straße in der Ortmitte beherrscht, entstand nach dem Verkauf des Anwesens an den gräflichen Verwalter im Jahre 1718. Von 1752 bis 1872 ist es Besitz der gräflichen Pückler-Limpurg Familie. Damals wurde es "Baierisches Haus" bezeichnet. Seit 1873 blieb es durch Erbfolge im Besitz der Familien Bauer, Geißendörfer und Brunner. Über dem Mittelfenster steht deutlich erkennbar das Renovierungsdatum 1930. Heute ist es ein Gasthaus mit fränkischer Küche. Der Marstall Als Architekt dieses bedeutendsten Barockhaus im Stadtkreis Fürth gilt der Ingenieur-Leutnant Johann-Georg Kuchen. Das stattliche Gebäude nordwestlich des einstigen Wasserschlosses hatte außer der Funktion als Marstall auch die eines repräsentativen, zeitgemäßen Erweiterungsbaues (Witwensitz, Beamtenwohnung). Nach den unvollständigen Bauakten wurde der Grundstein am 26. September 1731 gelegt. Die Bauarbeiten führten Maurermeister Matthes Scholl aus Wilhelmsdorf und Zimmermeister Johann Georg Bunzold von Burgfarrnbach aus. Die Vollendung des im Rohbau fertigen Marschalls wurde im April 1734 dem Ansbacher Maurermeister Michael Braunstein übertragen, der unter anderem die Portale verkleinerte. Aus diesem Jahr existieren auch noch Briefe des Ansbacher Hofbaudirektors Leopold Retti, der wegen Türschlössern, Eisenöfen und Dachgauben konsultiert wurde. Nicht geklärt ist bisher die Planungsgeschichte vor 1734. Ein Zusammenhang mit dem Ansbacher Hofbauwesen erscheint jedoch sicher. Das Motiv des rundbogigen schrägen Türgewandes in der Durchfahrt ist den Portalen des Ansbacher Gymnasiums verwandt. Im Jahre 1970 wurde das Gebäude von der Stadt Fürth erworben. Eine zeitlang befand sich im Marstall das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth. Über dem Mitteltor prächtiges Reliefwappen des Bauherren Christian Carl Graf von Pückler mit Datum 1734. Im Mittelteil des Erdgeschosses dreischiffige, kreuzgratgewölbte Pfeilerhalle der ehemaligen Stallung. Am Nordende neben der Durchfahrt Podesttreppe mit hölzernen Balusterstabgeländer aus klassizistischer Zeit. Im Obergeschoss entlang der Rückseite Gang mit Voutendecke, südlich vom Portal mit prächtiger Stuckumrahmung der Bauzeit abgeschlossen. Die Wohnraumflucht der Vorderseite zeigt, wie auch eine Dachwohnung, schlicht klassizistische Gestaltungselemente (Sockelvertäfelungen, Spiegeldecken). Geschichte Burgfarrnbach Am 2. Juli 903 schenkte König Ludwig IV das Kind den Ort"Varenbach" im Herrschaftsgebiet der Grafen Lupold und Popo dem Eichstätter Bischof Erchanbald. Am 5. März 912 bestätigteKönig Konrad I dem Bistum Eichstätt seinen Besitz in "Faranpah". Im Oktober 1016 willigte der Eichstätter Bischof Gundekar I ein, den nördlichen Teil seiner Diözese und damit auch Burgfarrnbach an das von Kaiser Heinrich II am 1. November 1007 neugeschaffene Bistum Bamberg abzutreten. Knapp drei Jahrhunderte später ist ein Ablaßbrief die Kapelle St. Johannis in Farrnbach übermittelt. Zwischen 1300 und 1330 konnte sich also das Rittergeschlecht der Farrnbacher sowohl am Oberen Sitz (Regelbacher Straße) als auch am Unteren Sitz (Schloßweg) halten, ehe die Ritter von Külsheim sich durchsetzten. Die Martersäule an der Friedrich-Ebert-Straße in Fürth erinnert an die Sage vom tragischen Tod der Tochter Rapotos im Hochwasser an der Fürther St. Martinskapelle. In Burgfarrnbach bestanden 1303 zwei Halbhöfe, sieben Viertelhöfe und sieben Mannschaften. Im Jahre 1415 verkaufte Konrad II und seine Gemahlin ihren ganzen Burgfarrnbacher Besitz an das Bistum Bamberg. Die Gemeinden Oberfarrnbach, Unterfarrnbach, Bernbach, Hiltmannsdorf, Ober- und Unterfürberg und Atzenhof wurden von der Kirche St. Martin zu Fürth abgetrennt und der neuen Pfarrei St. Johannis zugeteilt. Am 10. Juli 1449 wurde Burgfarrnbach im ersten Markgrafenkrieg verwüstet. Danach folgt die Wiedererrichtung der zerstörten St. Johanniskirche. Im Jahre 1528 wurde die erste Gemeindeordnung in Burgfarrnbach eingeführt, die Neufassungen erfolgten 1592 und 1616. Im Jahre 1623 erhält Burgfarrnbach eine Posthalterei mit reitender und fahrender Post der kaiserlichen Reichspostanstalt im Fränkischen Ritterkreis (von 1806 bis 30. Juni 1808 Fürstliche Thurn und Taxis-Lehenspostanstalt im Königreich Bayern). Im Jahre 1734 erstellte Ing. Johann Georg Kuchen die erste Vermessungskarte von Burgfarrnbach. Der Ort besaß 1734 unter anderen neben Schloss, Marschall, Brauerei, Mühle und Kirche rund ca. 90 Häuser und ca. 50 Scheunen. Im Jahre 1747 erhielt die Gemeinde durch den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach die hohe Gerichtbarkeit. Im Jahre 1792 wurde Burgfarrnbach preußisch. Am 28. Mai 1806 ergriff das Königreich Bayern das Fürstentum Ansbach in Besitz und damit war Burgfarrnburg bayerisch. Das Schloß Die Patrizierfamilie Volckamer, ein Zweig der Nürnberger Linie, wurde von der Dompropstei Bamberg mit den Gütern des Oberen Sitz in Burgfarrnbach belehnt. Sie errichteten zunächst die Untere Kapelle, die nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut und 1790 endgültig niedergerissen wurden. Außerdem errichteten sie 1478 die Obere Kapelle, die nach dem Dreißigjährigen Krieg ebenfalls ebenfalls erneut aufgebaut und 1897 abgerissen wurde. Die Dompropstei Bamberg hat dem Unteren Sitz der Patrizierfamilie Behaim, ein Zweig der Nürnberger Linie, belehnt. 1468 erhielt Baumgärtner freies Eigentum und 1478 folgte Merkel. Durch die Dompropstei Bamberg erhielten die Wolf von Wolfsthal den Oberen Sitz als Lehen. Den Unteren Sitz erwarb 1522 der Balthasar Wolf diesen von Preuninger, vorher waren die um 1503 die Ödheimer, 1514 Hüller, Schneider und Behaim. Balthasar Wolf errichtete am Unteren Sitz eine Wasserburg und trug 1537 den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach zu Lehen ein. Im Jahre 1598 ließ Wolf Balthasar, nach einem von ihm verübten Totschlag, das steinerne Sühnekreuz am Kieselbühl, Würzburger Straße, errichten. Zwischen 1605 und 1615 folgten die Crailsheimer als Besitzer. Sie residierten aber nicht in Burgfarrnbach und bewirkten auch keine geschichtsträchtigen Entscheidungen oder Veränderungen. Ab 1615 regierten die Freiherren von Kresser über Burgfarrnbach. Im Jahre 1632 wurde Burgfarrnbach zerstört. 1658 baute David IV von Kresser das im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Wasserschloss seines Vaters wieder neu auf, es wurde 1830 wegen Baufälligkeit abgerissen. Auch sie konnten die Zerstörung Burgfarrnbachs im Dreißigjährigen Kriegen nicht verhindern. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts waren die Grafen von Pückler Limpurg in Burgfarrnbach ansässig. Sie erbauten im Jahre 1734 den Marstall. Am 20. September 1743 nahmen Friedrich II, der Große, König von Preußen, und sein Bruder August Wilhelm in Burgfarrnbach bei Christian Wilhelm Carl Graf von Pückler-Limpurg das Mittagsmahl ein. Die Grafen Pückler-Limpurg errichteten im Jahre 1834 das heutige Schloß, mit dem Tod des Grafen Gottfried 1957 in Gaildorf erlosch der Mannesstamm der letzten Adelsfamilie. Die Stadt Fürth erwarb im Jahre 1968 das Schlosses Burgfarrnbach und sanierte es. Im Schloß ist heute die Stadtbiblothek und das Stadtarchiv Fürth untergebracht.
Bild 2: Deutsches Haus in der Würzburgerstraße. Foto: Wolkenstörfer. Der Krieg Durch den 2. Weltkrieg blieb Burgfarnbach auch nicht verschont, der erste Bombenangriff erfolgte am 17. August 1940, es entstand dabei ein kleiner Schaden. Der zweite Bombenangriff erfolgte am 10./11. August 1943 es gab drei Tote. Am 25. Februar 1944 folgte der dritte Bombenangriff (sieben Tote), es entstand dabei ein hoher Sachschaden. Der vierte und letzte Bombenangriff erfolgte am 10. September 1944, das sieben Tote und ein Großfeuer zur Folge hatte. Am 17. April 1945 erfolgte der Einmarsch der Amerikaner, damit war der Krieg in Burgfarrnbach vorbei. Im Sommer 1945 kamen die ersten Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach Burgfarrnbach und wurden zunächst im Schulhaus an der Lehenstraße, dann in den Sälen der Gastwirtschaften "Zur Krone", "Gelber Löwe" und "Flory", später im Schloßgebäude bis 1953 untergebracht. Es wurde im Schloßhof ein Barackenlager errichtet und 1954 aufgelöst. Verkehr Am 04. Juni 1864 wurde der Bahnhof in Burgfarrnbach eingeweiht. Die Eisenbahnbrücke "Viadukt" war 1863 fertig. Die Eisenbahnlinie Fürth - Würzburg wurde allerdings erst am 19. Juni 1865 eröffnet, seitdem macht die Eisenbahn dort halt (ab 1892 doppelgleisig). Eine Autobuslinie Fürth-Burgfarrnbach unter Regie Straßenbahn Nürnberg-Fürth wurde am 24. Mai 1925 eröffnet, nachdem die seit 10. Juni 1919 bestehende private Kraftwagenverbindung der Mittelfränkischen Kreis-Darlehenskasse den öffentlichen Nahverkehr am 1. Juli 1921 einstellte. Am 2. Mai 1949 fuhren wieder Omnibusse der städtischen Verkehrsbetriebe Nürnberg nach Burgfarrnbach (wurde am 01. November 1931 eingestellt). Im Oktober 1961 wurde der neue Bahnhof in Burgfarrnbach in Betrieb genommen. Die Bundesstraße 8 wurde am 13. Oktober 1970 - Umgehung des Kieselbühls - halbseitig für den Verkehr freigegeben (vierspurig zwischen Hardhöhe und Ortseinfahrt Burgfarrnbach am 14. Juli 1972 eröffnet). Am 19. Oktober 1979 wurde die Südumgehung um Burgfarrnbach für den Verkehr eröffnet, um die Würzburger Straße durch den Ort vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie wurde am 21. März 1980 zur Benutzung freigegeben. Früher war dort an der Stelle ein Bahnübergang mit Schranke und Schrankenwärterhaus. Die Brücke über die Bahnlinie am Breiten Steig wurde am 16. Juli 1981 für den Verkehr freigegeben. Nach Burgfarrnbach fährt heute die Buslinie 172 von Fürther Hauptbahnhof und vielleicht fährt auch in naher Zukunft die U-Bahn. Entwicklung Burgfarrnbach Im Jahre 1826 wurde nördlich der Kirche ein neues Schulhaus errichtet. Es wurde auch eine Kinderschule für die arme Jugend des Ortes durch die Stiftung der Grafen der Grafen von Pückler-Limpurg in Burgfarrnbach im Jahre 1830 errichtet. Im Herbst 1837 wurde anstelle der bisherigen Furt durch die Farrnbach die Regelsbacher Brücke errichtet (1959 durch einen Fußgängersteg verbreitet und 1978 neu gebaut). Am 20. Juli 1862 weihten Geistliche die gräfliche Kapelle mit Gruft auf dem 1860 erweiterten Friedhof ein, der Bau der Leichenhalle erfolgte 1880, 1901 vergrößert. Am 30. August 1964 wurde die freiwillige Feuerwehr in Burgfarnbach gegründet. Im Jahre 1875 hatte Burgfarrnbach 160 Wohnhäuser und 180 Nebengebäude, sowie ca. 1.400 Einwohner. Am 25. Mai 1879 wurde das neue Schulhaus an der Lehenstraße eingeweiht. Im Jahre 1899 wurde Burgfarrnbach an das Stromnetz angeschlossen. Am 3. November 1903 wurde die freiwillige Sanitätskolonne Burgfarrnbach gegründet, am 7. Oktober 1923 das Kriegerdenkmal an der Würzburger Straße enthüllt. Am 3. Dezember 1923 erfolgte die Eingemeindung nach Fürth. Zusätzlich zum Strom wurde Burgfarrnbach 1925 an die Wasserversorgung der Stadt Fürth angeschlossen. Im Sommer 1925 waren in Burgfarrnbach nunmehr die Straßen benannt und dementsprechend die Anwesen neu numeriert. Am 15. September 1929 fand der erste katholische Gottesdienst seit über 400 Jahren in Burgfarrnbach in der früheren Turnhalle beim Gasthaus Krone statt, als Filialkirche Zu unserer Lieben Frau in Fürth. Am 3. Februar 1950 Eröffnung des Kinos "Weißbräu-Lichtspiele" mit 198 Sitzplätzen in Burgfarrnbach (bis dahin seit 23. Juli 1948 Wanderkino "Dreiklang-Lichtspiele"). 1964 geschlossen. Einführung der städtischen Müllabfuhr am 15. Mai 1950. Anschluß an das Gasnetz der Stadtwerke Fürth am 19. November 1951. 1952 zählt Burgfarrnbach rund 3.800 Einwohner, davon 850 Heimatvertriebene, und rund 300 Gebäude. Im Juni 1952 erhielt Burgfarrnbach erstmals einen Gehsteig (teilweise entlang der Würzburger Straße im Ortskern). Einweihung der neuen Kath. Kirche St. Marien Kirche am 18. September 1955 durch den Bamberger Erzbischof Dr. Dr. Schneider. Am 3. September 1957 wurde die neue Schule an der Hummelstraße eingeweiht. Am 16. Juli 1969 wurde das Jugendbad eröffnet. In den letzten Jahren ist sehr viel um Burgfarrnbach gebaut worden. Der Ort hat heute ca. 7.450 Einwohner (Stand 31.12.2001), davon sind 5 % ausländische Mitbürger. Robert Schönlein |