Altstadtverein St. Michael Fürth

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Ausgabe 35


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Galerie I – Besucherrekord und 10-Jahres Feier

Barbara Haag – Reise in die Weite

Vom 30. April bis 21. Mai 2000 stellte die Berliner Malerin Barbara Haag in der Galerie in der Freibank unter dem Motto "Reise in die Weite" ihre neuesten Bilder aus. Barbara Haag, eigentlich eine promovierte Soziologin, zeigte ihre neuesten Arbeiten auf Papier und Leinwand zum ersten Mal im süddeutschen Raum. Mit den erfrischenden grünen und gelben Farben zog auch der Frühling in die Galerie ein. Barbara Haag wurde 1953 in Stuttgart geboren und lebt und arbeitet seit 1986 in Berlin.

Walli Popp - Künstlerin der Bewegung

Walli Popp, die seit gut zwei Jahren malt, zeigte in ihrer umfangreichen Ausstellung, die unter dem Motto "Bewegung" stattfand, eine repräsentative Auswahl ihrer Malerei und Grafik. Die Ausstellung fand vom 26. Mai bis 04. Juni 2000 statt.

Nicht nur neuere Gemälde, die allesamt in Acryl auf Leinwand gemalt, waren zu betrachten, sondern auch Zeichnungen älteren Datums, vor allem Akte. Ausdrucksstarke Grafiken in der Technik der Kaltnadelradierung rundeten ihre gefällige Präsentation ab und zeigten einmal mehr die vielfältige künstlerische Ausdruckskraft und das handwerkliche Können dieser jungen Malerin.

Es ist kein Zufall, dass sich Walli Popp in kürzester Zeit einen Namen in der Fürther Kunstszene machen konnte, dies zeigt die durchwegs positive Resonanz der Presse und der begeisterte Zuspruch des Publikums. Außerdem wurde sie beim 1. Fürther KunstPavillon - einer Open-Air-Kunstausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Galerie in der Freibank auf dem Waagplatz und der Waagstraße am 1. und 2. Juli 2000 stattfand - mit dem Publikumspreis als beste Künstlerin ausgezeichnet.

Walburga Popp wurde am 22.12.1974 in Nürnberg geboren. Nach dem Abschluss ihres Abiturs 1994 studierte sie zuerst Kunsterziehung und Germanistik. Seit 1996 studiert sie Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg. Bis 1995 beschäftigte sie sich hauptsächlich mit Zeichentechniken; Zeichnungen mit Kohle, Graphit, Tusche, Kreide, vor allem mit Kaltnadelradierung. Dann folgte eine kurze Phase der "Schwarz-Weiß-Malerei", bis sie schließlich die Farbe für sich entdeckt.

Walli Popp – Künstlerin der Bewegung.

Miryam Weiß – Kontraste

Vom 20. Juni bis 28. Juni 2000 zeigte die Schülerin der Modeschule in Nürnberg, Miryam Weiß, ihre Werke in Form von Zeichnungen, Fotos und drei selbstentworfenen und -gefertigten Kleidern. In sehenswerten Schautafeln informierte sie außerdem anschaulich über Mode.

Miryam Weiß, geboren am 04.12.1979 in Augsburg, lebt seit ihrem 6. Lebensjahr in Fürth. Seit 1998, nach Abschluß einer dreijährigen Lehre zur Einzelhandelskauffrau, besucht sie die Modeschule in Nürnberg mit dem Ziel Modeschneiderin zu werden.

Alfred Eckert – love letters – love paintings – love woman

Alfred Eckert wurde am 16. Februar 1963 in Tirschenreuth in der Oberpfalz geboren. Nach erfolgreichem Abschluß seiner Ausbildung zum Finanzwirt wurde er Ende 1984 von Weiden an das Finanzamt Fürth versetzt, wo er seitdem arbeitet.

Seit Anfang dieses Jahres ist er Mitglied des Altstadtvereins Fürth und organisiert seitdem die Kunstausstellungen der SommerGalerie.

Seit Oktober 2000 studiert er an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg im Fachbereich Architektur für Plastische Kunstgeschichte, Aktstudium und Anatomie bei dem Nürnberger Bildhauer Walter Ibscher.

Alfred Eckert verwendet für seine Bilder Ölfarben und Acryl. Er lebt und arbeitet abwechselnd in Nürnberg und in Tirschenreuth. Studienreisen in über 30 Ländern führten ihn in alle fünf Erdteile.

Seine erste internationale Ausstellungsbeteiligung hatte er im September 2000 in San Gusmé/Italien.

Die Vernissage in der Freibank am 7. Juni 2000 wurde von Dr. Herbert Winter eröffnet. Die Ausstellung dauerte bis 14. Juni 2000.

Alfred Eckert hat sich mit seinen neuesten Werken in dieser Werkschau ganz dem Thema Frauen verschrieben. In großformatigen Leinwänden zeigt er nur Teile – Fragmente – von Frauengesichtern oder Frauenkörpern. Dominierten erst kurz vorher in seinen Bilder die Farben gelb und blau, so geht geht er nun mit Farbe eher sparsam um, zeichnerische Elemente dominieren in seinen Bildern. Teilweise hinterlegte er einige Gemälde mit Texten – love letters, die Bezüge zum Gemälde herstellen sollen.

Zum 25. Jubiläum des Altstadtvereins Fürth am 01. Dezember 2000 stellte er erneut sein Werke in der Galerie in der Freibank aus.

CATYB – Couleur de Paris -Farben aus Paris

für unsere Geburtstagsparty in der Freibank

Am Sonntag, den 02. Juli 2000 war es soweit: Unsere Galerie in der Freibank feierte ihr 10-jähriges Bestehen. Zu diesem feierlichen Anlass konnte die Pariser Künstlerin CATYB für eine Kunstausstellung in der Galerie in der Freibank gewonnen werden. Ihre farbenprächtigen Gemälde bildeten das vorzügliche Ambiente für die Feierlichkeiten.

Diese dreiwöchige Ausstellung war ohne Zweifel der absolute Kunsthighlight des Jahres 2000. Zugleich bildete diese Ausstellung, auch Dank des zugleich stattfindenden Fürth-Festivals, den Publikumsmagneten. Über 1.550 Besucher konnten in der Galerie in der Freibank begrüßt werden. Absoluter Besucherrekord! In den fünf Sommer-Kunstausstellungen, im Zeitraum von Mai bis einschließlich Juli, fanden insgesamt über 2.600 Besucher den Weg in die Galerie.

Biographie

CATYB, eigentlich Cathy Belvergé, wurde 1968 in Cambrai/Nordfrankreich, als Nachkomme polnischer Vorfahren, geboren. In Cambrai verbrachte sie auch ihre Kindheit und ihre Jugend.

Schon früh führte sie der Weg nach Paris, um zu studieren. Nach dem Studium der Public Relations arbeite sie zunächst einige Jahre in einer Pariser Werbeagentur. Im Jahre 1993 im Atelier de création THIPHANE, neben ihrem erlernten Beruf, sich intensiv und mit voller Hingabe mit der modernen Malerei auseinanderzusetzen. Sie wechselte im Jahre 1994 zum Atelier ATEXFO - Jean-Yves Guionet, wo sie seitdem arbeitet und hier ihre Technik und ihr künstlerisches Handwerk erfolgreich weiterentwickeln und vervollkommnen konnte. CATYB lebt und arbeitet in Paris.

Die sehr zeitintensiven Arbeiten der Künstlerin umfassen oft einen Zeitraum von mehr als drei Monaten, ehe die oftmals bis zu zwölf Malschichten auf Leinwand aufgetragene Farbe und Spachtelmasse durchgetrocknet ist. Es ist daher verständlich, das die Künstlerin zeitgleich an mehreren Bildern gleichzeitig arbeitet. Sie bevorzugt auch die Serie, d.h. von einem Thema entstehen gleich mehrere Arbeiten. Was Figurativ beginnt endet in mehreren Malschritten in abstrakten Formen. Fest vorgegebene Formen lösen sich in abstrakte Flächen auf.

CATYB verwendet für ihre Bilder Ölfarben und Malmesser. Als Künstlerin, die sich mit der zeitgenössischen Kunst befaßt, basiert ihr Malstil auf dem Expressionismus im weitesten Sinne, wobei die Schwerpunkte ihrer weitgefassten Themen in der Gestaltung von Bewegung und Rhythmus liegen. Hierbei ist es ihr bestens gelungen, ihren eigenen Stil und ihre ganz persönliche Handschrift zu finden.

Dies bezeugen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Brüssel, Paris, Freiburg, Hohenburg, Erlangen, Herzogenaurach, Fürth, San Gusmé/Italien, Schwabach.

Im Rahmen der 10-Jahres-Feierlichkeiten der Galerie stellten im Zeitraum der Ausstellung der französichen Künstlerin CATYB auch zwei international bekannte Bildhauer jeweils zwei ihrer Skulpturen aus: Kunihiko Kato aus Fürth und Walter Ibscher aus Nürnberg.

Unser Galerist und Künstler Alfred Eckert.

Kunihiko Kato – der japanische Bildhauer

Kunihiko Kato zeigte zwei seiner Arbeiten mit dem Titel ,"Lebewesen": Eine Holzskulptur und eine in roten Granit gearbeitete Steinskulptur. Seine Werke, ob in Holz oder meist in roten Granit gearbeit, nennt Kato selbst nur "Lebewesen". Der in Fürth lebende japanische Bildhauer Kunihiko Kato wurde 1945 in Aichi-ken, Japan geboren.

Walter Ibscher – der große Nürnberger Bildhauer

Walter Ibscher stellte zwei kleine Bronzeplastiken aus. Zum einen den "Flötenspieler", der 1963 entstand und zum anderen die Figurengruppe "Liebespaar", die er 1979 schuf.

Das "Liebespaar"

Das von den Besuchern viel beachtete "Liebespaar" (48 x 37 x 21 cm) aus Bronze stellt ein innig zugewandtes Menschenpaar dar. Der Mann sitzt auf dem Boden gegenüber der vor ihm knienden Frau. Die Frau, die mit erhobenen Armen den Mann umschließt, umfaßt mit beiden Händen den Kopf des Mannes. Sie ist die Gebende, Fordernde, als wollte sie ihren Geliebten festhalten, an sich näher heranziehen. Er hingegen ist der Empfangende. Nur seine linke Hand berührt zärtlich den Kopf der Frau während seine rechte gebeugt aber entspannt nach unten geführt ist. Als Grundform der Gruppe wählte Walter Ibscher den Kreis – Ausdruck der Unendlichkeit: Ohne Anfang ohne Ende.

Walter Ibscher wurde 1926 in Laubusch in Schlesien geboren. Bereits im Alter von 10 Jahren fertigte er vier lebensgroße Köpfe in Gelbsandstein an. Es folgten 1941 – 1944 die Meisterschule für Holzbildhauer in Bad Warmbrunn. 1951 – 1957 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1965 – 1970 Gesangstudium und Phonetik. Von 1973 bis 2000 war er als Fachlehrer für plastisches Gestalten an der Staatlichen Fachoberschule in Nürnberg tätig. Außerdem lehrt er seit 1988 als Dozent an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg im Fachbereich Architektur für Plastische Kunstgeschichte, Aktstudium und Anatomie.

Als einer der größten Nürnberger Bildhauer stellte Walter Ibscher, der auch Grafiker und Designer ist, seine Werke einem internationalen Publikum vor. In Einzelausstellungen präsentierte er seine Plastiken und Grafiken u.a. in New York (1970 u. 1971), Paris, Biarritz, Graz (1972) und in Gemeinschaftsausstellungen in München (1961 –1964), Ancona/Italien (1969), Monte Carlo/Monaco (1969), Zürich (1972), London (1975), Rom (1976) sowie Kopenhagen und Brüssel.

Walter Ibscher lebt und arbeitet in Nürnberg.

Kunstmarkt auf dem Waagplatz. Foto: A. Mayer

Kurzer Ausblick ins Jahr 2001:

"weibs-BILDER im Fürther Kunstsommer" im Jahre 2001

Bereits jetzt konnten für die SommerGalerie sechs Künstlerinnen und Künstler gewonnen werden. Den Auftakt im Monat Mai wird der Fürther Maler Karl-Heinz Zinnecker machen. Er wird seine neuesten Werke, interessante Malereien auf Papier und auf Leinwand, vorstellen.

In den beiden Monaten Juni und Juli werden sich in der Reihe: "weibs-BILDER im Fürther Kunstsommer" vier interessante Künstlerinnen präsentieren. In den drei voneinander unabhängigen und eigenständigen Ausstellungen werden verschiedene Stilrichtungen, Maltechniken und Skulpturen gezeigt.

Den Anfang der Reihe wird die Künstlerin Ute Mast aus Röthenbach/Pegnitz machen. Die 40-Jährige, in Bielefeld geborene freischaffende Malerin, die bereits einschlägige internationale Erfahrung besitzt, wird einige ihrer Werke ausstellen, die in spezieller Technik mit Öl, Feuer und Bitumen auf Leinwand, gearbeitet sind.

Es folgt die Gemeinschaftsausstellung der freischaffenden Malerin Kerstin Kassel mit ihrer Freundin, der Bildhauerin Cornelia Sayle.

Den Abschluss der Reihe "weibs-BILDER im Fürther Kunstsommer" bildet die in der Region überaus bekannte und beliebte Roßtaler Künstlerin Ilse Feiner, die im Jahre 2001 ihr 20-Jähriges Malerjubiläum feiert.

Während der Ausstellungsreihe "weibs-BILDER im Fürther Kunstsommer" wird im Juni 2001 der 75. Geburtstag des großen Nürnberger Bildhauers, Walter Ibscher, gefeiert. Geplant ist nicht nur eine umfassende Retrospektive aus seinem über 60-jährigen erfolgreichen Kunstschaffens, sondern es wird auch eine Buch von Alfred Eckert vorgestellt, dass sich mit seinem Leben und seinem Lebenswerk befasst.

Der international anerkannte Künstler, Walter Ibscher, hat sich in den vergangenen über sechs Jahrzehnten nicht nur in der Bildhauerei ein hohes Ansehen mit internationalem Ruf verschaffen, sondern sich auch im Bereich als Grafiker und Designer einen Namen machen können, was internationale Ausstellungen wie z.B. in New York oder Paris beweisen. Viele seiner Skulpturen zeugen an vielen öffentlichen Plätzen in Nürnberg und Umgebung von der unerschöpflichen Schaffenskraft des Jubilars.

Im August wird der seit 1990 in Fürth lebende russische Künstler David Krugmann einige seiner abstrakten Werke ausstellen. Der aus St. Petersburg stammende Maler und Bildhauer arbeitete in der früheren UdSSR lange Zeit als Bildhauer.

Alle Biographien der genannten Künstlerinnen und Künstler und Fotos einiger ihrer Werke sind im Internet unter www.altstadtverein-fuerth.de. zu finden. Schauen Sie doch einfach einmal rein! Änderungen der Ausstellungen bezüglich Zeit und Reihenfolge vorbehalten.

Ansprechpartner für die SommerGalerie: Alfred Eckert,
Galerie-Telefon: (0911) 7435406

10 Jahre Galerie in der Freibank

Die Galerie in der Freibank der Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael Fürth e.V. hätte im Dezember 1999 ihr 10-Jähriges Bestehen feiern können. Aufgrund der umfangreichen Organisation und Vorbereitung im Dezember 1999 für die Ausrichtung der alljährlichen Altstadtweihnacht wurden die Feierlichkeiten kurzerhand auf den Juli dieses Jahres verlegt.

Geschichte der Freibank

Das Gebäude der alten Städtischen Freibank steht auf einem alten geschichtsträchtigen Ort. Um 1000 n. Chr., oder auch schon früher, war das Gebäude ein Stadel im Roßwirtshof, wo sich auch Fürths älteste bekannte Wirtschaft befindet, und war Teil eines vielleicht schon fränkischen Hofgevierts.

Im Dreißigjährigen Krieg brannte der Stadel 1634 ab und wurde im Lauf der nächsten drei Jahre vor 1637 wieder aufgebaut. Seit nunmehr 360 Jahren steht der alte Stadel mit seinem in diesem Zeitraum wenig veränderten Aussehen an der heutigen Stelle, dem über 1000 Jahre alten Waagplatz im Zentrum der Fürther Altstadt.

Ab 1907 bis ca. 1985 wurde das Gebäude städtisch genutzt, größtenteils als Freibank.

Im Jahre 1975, dem Gründungsjahr des Altstadtvereins, wurde der Abriss von der Stadt Fürth in Erwägung gezogen, dieser wurde aber letztendlich dann doch nicht durchgeführt. Am 04. Februar 1988 kaufte der Verein das damals leerstehende Gebäude und ließ es mustergültige sanieren. In einer Feierstunde wurde am 09. Juni 1989 ein Teil der Freibank eröffnet.

Im Dezember 1989 war es nun soweit. Der Freibank-Umbau war beendet und die Galerie in der Freibank wurde feierlich durch das Vorstandsmitglied und ersten verantwortlichen Galeristen des Altstadtvereins, Herrn Michael Frenzel, eröffnet. Die erste Gemäldeausstellung war von Hacker-Riess.

Gut 100 Ausstellungen fanden in den vergangenen 10 Jahren in der Galerie statt. Die Besucherzahlen überschritten heuer wie bereits voriges Jahr die magische 3.000 Besuchergrenze, wobei diesmal keine Sonderausstellung wie im Vorjahr stattfand und nur allein das gesamte Jahr Galeriebetrieb war. Als Publikumsmagnet ragte die Gemäldeausstellung der Pariser Künstlerin CATYB im Juli mit über 1.550 Gästen heraus. Absoluter Besucherrekord.

Und auch im Internet, wo der Altstadtverein seit fast einem Jahr mit einer eigenen Homepage vertreten ist, steigt das Interesse der Öffentlichkeit an den Aktivitäten des Altstadtvereins, insbesondere der Galerie, immer mehr. Bevorzugt die Galerieseiten werden von den Besuchern aufgerufen.

Alfred Eckert

 

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