Altstadtverein St. Michael Fürth
Altstadtbläddla
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Ausgabe 34 |
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St. Michael das "Dorf" in der Stadt
Was macht die Kindertagesstätte St. Michael so liebenswert? - Es sind die Menschen, die in den Kindergarten ein- und ausgehen. Die Kinder stehen dabei an allererster Stelle. Die multikulturelle Vielfalt der Kinder ist dabei eine bereichernde Zugabe. Unsere Kinder bzw. ihre Eltern kommen aus vielen Ländern und Erdteilen. Dies bedeutet nicht nur Bereicherung und Erweiterung sowie Toleranzausübung, sondern dies heißt vor allem auch, Sprachbarrieren überwinden zu lernen. Dabei ist das Wollen und "Zutun" der Eltern ein wichtiger Faktor. Ich bewundere immer die Kinder, wie sie ganz automatisch mehrere Sprachen lernen und auch teilweise die "großen Übersetzer" spielen. Zum Wohlfühlen Durch die Mithilfe und den unermüdlichen Einsatz und das Zusammenwirken von Erzieherinnen, dem Träger des Kindergartens, vertreten durch Herrn Pfarrer Bernd Hofmann, den Elternbeiräten und Eltern konnte der gemütliche und anheimelnde Innenausbau des Kindergartens geschaffen werden. Wenn Sie durch die Halle des Kindergartens, an der gelungenen Elternecke und am "Thementisch" vorbei, in die Gruppenräume gelangen, dann empfängt Sie dort ebenfalls viel Harmonie und Atmosphäre in Holz. Übrigens: In der Elternecke steht für alle Eltern und Besucher Kaffee bereit, den der Elternbeirat finanziert. Diese Ecke lädt Sie zum Verweilen und Lesen der Anschlagwände und Elternbriefe ein. Besonders hat es mich gefreut, daß unsere ausländischen Eltern da gerne beieinander sitzen. Die guten Geister Ja, und die weiteren guten "Geister" in unserem Hause sind unsere Reinemachefrauen, Frau Anni Strobel und Frau Karin Hofmann. Da wird nicht nur immer gewischt, da wird auch schon mal ein Kind getröstet oder umgezogen, für die Naturdekoration mitgesorgt und vieles mehr. Was wären wir ohne unseren Hausmeister und seine Frau, Familie Weber. Ständig würden wir im Dunkeln sitzen, da hier ein Schräubchen locker ist und dort eine Mutter fehlt. Die Zusammenarbeit und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen, Förder- und Beratungsstellen sind uns sehr wichtig; z.B. Sprachheilkindergarten und Frühförderung. Die Musiklehrerin, Frau Lachmayr singt mit den größeren Kindern zusätzlich einmal in der Woche im Kinderchor. Im Michala Das große Sandsteinhaus am Kirchenplatz 2 hat vieles unter einem Dach, nicht nur unsere Kindertagesstätte. Da sind zunächst Hausmeisterin Frau Oeser mit ihrer Hilfsbereitschaft, das Diakonische Werk mit Herrn Diakon Krauß als Leiter, die Diakoniestation und nicht zuletzt der Schulkindergarten der Stadt Fürth. Der Kinderhort St. Michael ist dann neben dem ehemaligen Mädchenschulhaus in neu renovierten Räumen untergebracht. Wir unterstützen und helfen uns, wann wir uns brauchen. Kopierer und Brennofen zum Tonen teilen wir, wie auch unsere "Sorgen und Planungen". Schließlich wechseln nicht wenige unser Kinder nach dem Kindergarten in den Hort. Umgebung Kirchenplatz Ein weiteres Ziel unserer Arbeit ist es, daß die Kinder ihre Umgebung kennen und lieben lernen als ihre Heimat. Da ist zunächst die alte, ehrwürdige Kirche. Nicht nur von außen sondern auch innen wird sie uns im Laufe unser Kindergartenzeit vertraut werden, durch Besuche, Betrachtungen und Erforschungen, Geschichten und Lieder. Da sind die Pfarrhäuser mit ihrer gemütlichen Ausstrahlung. Man kennt sich eben am Kirchenplatz und paßt aufeinander auf. Das Altstadtviertel St. Michael hat viele liebenswerte Geschäfte. Dazu gehört vor allem die Bäckerei Moreth. Enkelsohn Martin geht in unseren Kindergarten und so war es eine Selbstverständlichkeit, daß wir zu Bäckermeister Hans Moreth's 60. Geburtstag mit allen 25 Igelgruppenkindern ein Ständchen dargebracht hab
Opa Hans Moreth hat 60. Geburtstag, die Igelgruppe" des Kindergartens gratuliert ihm. Hans Moreth ist seit der Gründung und damit fast 25 Jahre Mitglied im Altstadtverein.
Laternenzug Unser diesjähriger Laternenzug führte uns über den Waagplatz - Königstraße und wieder zur Gustavstraße zurück zum Kirchenplatz. Dort haben wir unter Begleitung unseres Musikanten am Schifferklavier, Herrn Eskofier, unsere gelernten Laternen- und Martinlieder gesungen. Hinterher waren alle Kindergartenfamilien und Gäste zu selbstgebackenen Waffeln (von der Bäckerei Moreth) und Glühwein in den Kindergarten eingeladen. Der Pelzmärtel verteilte eine Kleinigkeit an alle Kinder. Dank an dieser Stelle an die Feuerwehr und das Rote Kreuz für die Absicherung. Glauben und Erziehung Unser Profil wächst aus einer Verbindung von Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsaufgaben, sowie aus der besonderen Achtung vor dem Recht des Kindes auf Religion. Dieses Recht ist auch in der biblischen Tradition begründet und wird bei uns im Sinne des christlichen Glaubens gefüllt, ohne daß andere Kinder, die einer anderen bzw. keiner Konfession oder Religion angehören, deshalb zu kurz kommen oder gar missioniert werden würden. Daß Kinder heute mit so unterschiedlichen Voraussetzungen in die Kindertagesstätte kommen und daß die Kindergruppen auch religiös nicht mehr homogen zusammengesetzt sind, ist kein Argument gegen religiöse Erziehung, sondern macht diese nur umso notwendiger. Darüber hinaus geht es um die Ermöglichung sinnlicher und ästhetischer Erfahrung unserer Kinder sowie um die Unterstützung und Anregung ihrer religiösen Entwicklung. So steht unser Kindergarten und unser Elternbeirat unter dem Vorsitz von Frau von Wittke für eine rege und aufgeschlossene Kindergartenarbeit und eine zukunftsweisende Einrichtung für das neue Jahrtausend. "Kinder brauchen Hoffnung" Herzliche Grüße aus der Kindertagesstätte St. Michael Leiterin Brigitte Gulden |